Wir sind Fachanwälte

Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes sind die Spätfolgen und die Auswirkungen der Verletzung auf den Alltag, das Berufsleben und die Lebensqualität zu berücksichtigen. Nicht spezialisierte Rechtsanwälte bleiben in den Ergebnissen der Schmerzensgeldhöhe hinter Spezialisten für Personenschadensrecht zurück. Schmerzensgeldtabellen helfen bei der Ermittlung und Begründung des Schmerzensgeldbetrages nur bedingt. Deshalb nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung.

Fachanwälte Dr. Dr. Lovis Wambach und Rouven-Marc Walter

Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht

Fachanwalt für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht und Personenschadensfälle Dr. Dr. Lovis Wambach

Mein Interesse am Schadensrecht, am Haftungsrecht und Arzthaftung haben vornehmlich vier Professoren der Bremer Universität geweckt, nämlich: Prof. Dr. Reinhard Damm, Prof. Dr. Gert Brüggemeier, Prof. Dr. Robert Francke und Prof. Dr. Dieter Hart.

Ich bin Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht. Auf dem Gebiet des Medizinrechts habe ich mich von Anfang an auf das Arzthaftungsrecht spezialisiert. Ich habe auf dem Gebiet des Arzthaftungsrechts über 15 Jahre Erfahrung. Arzthaftungsrecht ist Vertrauenssache. Als Patientenanwalt vertrete ich ausschließlich Patienten.

Ich habe Mandate aus allen Bereichen der Arzthaftung: Von fehlerhafter Aufklärung über Risiken und Folgen der Behandlung, bis zu fehlerhaften Auswertung von bildgebenden Material (Röntgenbilder, MRT, CT) oder mangelhafter Überwachung während der Geburt (Geburtsschäden). Ich habe verletzte Mandanten, die trotz ihrer Schäden weiter arbeiten können; aber auch Schwerstverletzte, die ihren Beruf, ihre Lebensfreude, die alles verloren haben.

Ich bearbeite in den letzten Jahren immer mehr Fälle, in denen es um die Haftung für fehlerhafte Medizinprodukte geht (Knieprothesen, Hüftprothesen, Wirbelkörperersatz, Herzschrittmacher, Brustimplantate). Hier gibt es viele Überschneidungen zum Arzthaftungsrecht. Eine Hüftprothese kann zugleich fehlerhaft sein und zusätzlich falsch eingesetzt. Die geschädigten Patienten können materielle Schäden bis zu einem Höchstbetrag in Höhe von 85 Millionen Euro geltend machen. Darüber hinaus steht dem Patienten auch ein Schmerzensgeldanspruch (immaterieller Schadensersatz) zu (§ 8 Satz 2 ProdHaftG).

Auch fehlerhaft durchgeführte Schönheitsoperationen gehören zu meiner Spezialisierung. Bei dieser Art Ärztepfusch ist oft die Aufklärung über die Risiken ausnehmend mangelhaft. Patienten müssen die Risiken deutlich vor Augen gestellt werden, damit sie für sich (Selbstbestimmungsrecht!) abwägen können, ob sie einen etwaigen Misserfolg bei einer medizinisch nicht notwendigen Operation in Kauf nehmen wollen. Die Aufklärung muss eindringlicher als bei medizinisch notwendigen Eingriffen erfolgen, nämlich schonungslos.

Rechtsanwalt Rouven Walter, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Fachanwalt für Verkehrsrecht und Personenunfallschäden Rouven-Marc Walter

Versicherer bieten den Opfern regelmäßig einen Einmalbetrag zur Abgeltung aller Ansprüche an. Ob und in welcher Höhe solch eine Einigung sinnvoll ist, ist eine komplexe Frage und die Entscheidung hat weitreichende Folgen.

Zu berücksichtigen sind Zukunftsrisiken einerseits und Höhe des  Schmerzensgeldes, Haushaltsführungsschaden, Erwerbsschaden und der vermehrten Bedürfnisse für die Vergangenheit und Zukunft andererseits.

Seit meiner Zulassung als Rechtsanwalt 2003 bearbeite ich verkehrsrechtliche Mandate; mein Interesse galt bereits damals in erster Linie den Personenschäden. 2007 erhielt ich – als einer der ersten Rechtsanwälte in Bremen – den Titel Fachanwalt für Verkehrsrecht von der bremischen Rechtsanwaltskammer verliehen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Dr. Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht, betreiben wir als Partner die Fachanwaltskanzlei für Personenschäden in Bremen. Engagierte Parteivertretung und Einfühlungsvermögen sind in diesem Bereich unerlässlich.

Es erschüttert mich immer wieder, wenn ich sehe, wie Unfallopfer, die die Schadensregulierung zunächst auf eigene Faust oder mit Hilfe nicht speziell qualifizierter Anwälte vornehmen, von Versicherern mit niedrigsten Beträgen abgespeist werden.

Dieser Umgang – insbesondere mit schwer- und schwerstverletzten Opfern hat mich dazu bewogen, die Vertretung von Versicherern kategorisch abzulehnen. Wir sind ausschließlich auf Opferseite tätig!
Ich bearbeite bundesweit Personenschäden, insbesondere unfalltypische Verletzungen, wie beispielsweise schwere HWS/LWS-Syndrom (Halswirbelsäule-/Lendenwirbelsäulesyndrom), (multiple) Frakturen, schwere Kopfverletzungen, Querschnittslähmungen, etc.

Täglich beschäftigen wir uns mit Fragestellungen aus dem Bereich Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, Erwerbsschaden, vermehrte Bedürfnisse, etc. Ich besuche regelmäßig Fortbildungen und tausche mich mit anderen Spezialisten aus, um immer auf aktuellstem Stand zu sein. Ich bin Mitglied im Bremischen Anwaltsverein, in der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des deutschen Anwaltsvereins und des Verbandes Deutscher Verkehrsrechtsanwälte.

Für mehr Informationen zum Thema Arzthaftungsrecht und Personenschadensfälle nutzen Sie unsere spezielle Website rechtsanwalt-medizinrecht-bremen.de

Für mehr Informationen zum Thema Verkehrsrecht und Personenunfallschäden nutzen Sie unsere spezielle Website anwalt-verkehrsrecht-bremen

Rechtsanwalt Dr. Lovis Wambach, Fachanwalt für Medizinrecht

``Mein persönlicher Fachanwaltsstandard sind: Für Meine Mandantschaft gehe ich stets den sichersten, erfolgversprechendsten, schnellsten und kostengünstigsten Weg.“

Rechtsanwalt Rouven Walter, Fachanwalt für Verkehrsrecht

``Ausschließlich die Kombination von spezialisiertem Knowhow und engagierter Vertretung des Geschädigten unter Erfassung seines individuellen Schicksals führt zur erfolgreichen angemessenen Entschädigung im Personenschadenrecht.``

Das sollten Sie auch noch wissen!

Unsere Fachanwaltskanzlei ist spezialisiert auf das Personenschadensrecht (Schadenersatz für Opfer). Durch die Konzentration ausschließlich auf das Schadensersatzrecht ist eine hohe Beratungsqualität garantiert durch jahrelange Erfahrung und hohe Fallzahlen.
Für unsere Mandanten betreiben wir ein Qualitätsmanagement, das teilweise über die Anforderungen der üblichen Zertifizierung nach DIN hinausgeht. Als spezialisierte Fachanwaltskanzlei haben wir aus diesem Grunde Arbeitsabläufe standardisiert und die Transparenz optimiert. Damit wird die Fehlerquote reduziert, ein für Anwaltskanzleien entscheidender Aspekt. Die meisten Haftungsfälle in der Anwaltschaft betreffen Fristversäumnisse. In einer Rechtsanwaltskanzlei laufen täglich immer wiederkehrende Tätigkeiten ab (gleichartige Prozesse): Der Posteingang und dessen Verarbeitung, die Fristenkontrolle, die Wiedervorlagen und die eiligen Vorgänge (etwa Fristabläufe), die kontinuierlich und bis zum Abend komplett bearbeitet werden müssen.
Unser Sekretariat ist darauf spezialisiert, Personenschadensfälle zu bearbeiten. Es muss sich nicht mit verschiedenen Rechtsgebieten herumplagen. Auch die Spezialisierung des Sekretariats senkt mögliche Fehler. Selbstverständlich wird unsere Partnerschaftsgesellschaft ihr anwaltliches Qualitätsmanagement stetig fortentwickeln. Aus diesem Grund arbeiten wir unter anderem mit Feedbackbögen. Unser Qualitätsverständnis als spezialisierte Fachanwälte ist, dass wir uns intensiv fortbilden und nicht nur so viel, wie die Fachanwalts­ordnung vorschreibt. Wir möchten nämlich immer besser werden und auch in Zukunft stets eine professionelle und qualitätsorientierte Beratung leisten, weit über dem Durchschnitt.

Anwaltswechsel kommen häufig vor, so wie Arztwechsel auch. Der Erfolg der anwaltlichen Vertretung liegt zum einen in der Spezialisierung. So ist es empfehlenswert von einem Anwalt der ohne Spezialisierung Fälle bearbeitet, zu einem Fachanwalt zu wechseln. Zum anderen liegt der Erfolg auch im Vertrauen und der beiderseitigen Sympathie. Beides ist notwendig – mit einem Schuss Geduld. Ansonsten funktioniert die Mandant-Anwalts-Beziehung nicht. Wenn Sie Ihrem Anwalt nicht mehr vertrauen, ist es empfehlenswert, zu wechseln.

Viele Menschen scheuen sich davor. Ein Anwaltswechsel kostet natürlich Geld, weil der Mandant in der Regel den alten und den neuen Anwalt bezahlen muss. Auch eine Rechtsschutzversicherung hilft hier nicht weiter, weil auch die Rechtsschutzversicherung bei einem Anwaltswechsel nur einen Rechtsanwalt bezahlen muss.

Trotzdem kann ein Wechsel Sinn ergeben: Das Anwaltshonorar richtet sich nach der Höhe des Wertes, um den gestritten wird (Streitwert). Die gesetzlichen Gebühren für eine außergerichtliche Vertretung und Einigung belaufen sich bei einem Streitwert von 200.000,- Euro auf 6.000,- Euro; bei einem Streitwert von 250.000,- Euro auf 9.300,- Euro. So kann man mittels eines einfachen Beispiels leicht errechnen, dass ein Anwaltswechsel zweckmäßig sein kann, wenn der Fachanwalt nach einem Anwaltswechsel einen höheren Abfindungsvergleich heraushandelt als der nicht spezialisierte Kollege.

Bei einer Abfindung muss in der Regel der Versicherer die Anwaltskosten übernehmen, jedenfalls auf den ausgezahlten Betrag. Wenn die höhere Summe zur Auszahlung kommt, verbleiben dem Mandanten immer noch 44.000,- Euro mehr als bei der zunächst anvisierten Einigung. Selbst dann, wenn der neue Anwalt eine Honorarvereinbarung mit dem Mandanten abgeschlossen haben sollte, wie etwa eine Verdoppelung der gesetzlichen Gebühren, verbleiben dem Mandanten noch immer 34.700,- Euro als Gewinn aus dem Anwaltswechsel.

Unsere Spezialkanzlei ist nicht die einzige, die im Bereich Personenschäden kämpft: Es gibt auch andere spezialisierte Kanzleien, die ihre Sache genauso gut machen. Leider aber gibt es auch Kollegen, die sich lediglich als Spezialisten ausgeben, in Wahrheit aber für eine sachgerechte Mandatsbearbeitung keine genügende Kenntnis von der Materie haben. Manche Kollegen geben sich als Rechtsanwälte für Arzthaftungsrecht, Medizinrecht, Verkehrsrecht oder Personenschadensrecht aus.

Das ist irreführend, weil: Rechtsanwälte sind wir alle, nur eben Fachanwälte nicht. Dafür muss man einen Lehrgang besuchen und eine Prüfung ablegen, um die theoretischen Kenntnisse nachzuweisen; auch die praktische Erfahrung muss man belegen. Dann wiederum gibt es Kanzleien, die suggerieren, sie würden an ganz vielen Standorten bundesweit arbeiten. Das sind bisweilen keine echten Kanzleisitze. Schauen Sie sich die Fakten genau an, überprüfen Sie die Adressen, schauen Sie, ob dort Rechtsanwälte (Fachanwälte!) arbeiten oder eben doch nur Studenten, Referendare oder Berufsanfänger.

Wir meinen, dass man in unserem speziellen Rechtsgebiet der Personenschäden Stellung beziehen muss, um für die Mandanten – also für Sie – optimal arbeiten zu können. Hier gilt es jegliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Wir meinen: man muss sich als Rechtsanwalt entscheiden, ob man die Seite der Ärzte oder die der Patienten vertritt. Beides geht nicht.

Geschädigte müssen andernfalls aufpassen, dass sie nicht in die Interessenskonflikte ihres Rechtsanwalts geraten. Selbst bekannte Patientengroßkanzleien mit gar vielen Standorten bundesweit geben sich als Kanzleien auf Opferseite aus und vertreten dann doch (auch) Ärzte und Apotheker, etwa bei Praxisgründungen oder Erwerb und Übernahme von Apotheken. Hier müssen Sie genau hinsehen und aufpassen. Wir versichern Ihnen: Wir vertreten keine Ärzte und Schädiger zu einhundert Prozent.