Verkehrsunfallrecht

Nach einem Unfall haben Sie schwere, unfallbedingten Personenschäden? Wir vertreten Sie! Für die erfolgreiche Regulierung besitzen wir die medizinische Fachkenntnisse, insbesondere im Bereich der typischer (Verkehrs-)Unfallverletzungen: Vom HWS-Syndrom (Halswirbelsäulendistorsion u.a.), über unfalltypische Frakturen (Brüche) bis hin zu den verschiedenen Formen der Querschnittslähmungen.

Personenschäden und Mitverschulden

Personenschäden nach Unfall

Um die Personenschadensbearbeitung für Sie als Unfallopfer bestmöglich durchzuführen, bedarf es insbesondere auf zwei Ebenen fundierter Spezialkenntnisse.

Zunächst ist die Haftung „dem Grunde nach“ zu klären, das heißt: Wir als Opferanwälte haben darauf hinzuwirken, dass der Versicherer möglichst bald seine Haftung zu 100 Prozent anerkennt.

Regelmäßig erheben die Versicherer Einwände, zum Beispiel ein angebliches Mitverschulden des Opfers oder die Behauptung Verletzungen haben ihre Ursache (teilweise) außerhalb des Unfalls (etwa: Vorschäden). In der Folge bieten die Versicherer eine Haftungsquote an: lediglich ein Teil Ihrer Schäden soll ersetzt werden.

Dies kann erhebliche Auswirkungen haben. Bei schwersten Verletzungen, wie beispielsweise einer Querschnittslähmung, beträgt die Schadenssumme schnell 500.000,- Euro. Sollte die gegnerische Versicherung nur bereit sein nach Quote zu regulieren, beispielsweise 60/40, weil angeblich ein Mitverschulden in Höhe von 40 Prozent vorliegt, würde das Opfer nur 300.000,- Euro statt 500.000,- Euro erhalten. Gerade hier geht es darum, sich nicht vorschnell in einen Kompromiss zwingen zu lassen.

Mitverschulden

Aufgrund unserer Fachkenntnis, sowie unserer Zusammenarbeit mit medizinischen und unfallanalytischen Gutachtern, können wir die Einwendungen des Mitverschuldens, beispielsweise eine behauptete überhöhte Geschwindigkeit oder die angeblich unfallunabhängige Verletzung, schnell überprüfen und oft widerlegen.

Sollte wirklich eine Quote in Betracht kommen, ist es selbstredend entscheidend, wie diese angesetzt wird. Oft schwanken die einschlägigen Urteile für vergleichbare Fälle zwischen 25/75 oder genau umgekehrt 75/25. Wie wichtig es für Sie ist, 75 oder nur 25 Prozent des eigentlichen Schadensersatzes zu erhalten, liegt auf der Hand. Wir als Fachanwälte wissen um die maßgeblichen Kriterien und einschlägige Rechtsprechung zu den Quotenfällen.

Den Versicherern ist deutlich zu machen, dass diesen die Beweislast bezüglich des Mitverschuldens obliegt, dass heißt im Streitfalle haben die Versicherer spätestens im Gerichtsprozess konkret darzulegen und zu beweisen, dass Ihnen ein Mitverschulden zur Last gelegt werden kann oder eine Verletzung unfallunabhängig (etwa: Vorschäden) ist. Gelingt dies nicht, gehen die Einwände ins Leere; bereits Zweifel gehen hier zu deren Lasten der Versicherer.

Mehr zum Verkehrsrecht

Gerade der Verkehrsrechtsanwalt muss sich ständig fortbilden und sich regelmäßig mit andern „Verkehrsrechtlern“ austauschen, um wirklich ein Spezialist in diesem Bereich zu bleiben. Einen Ausführlichen Überblick zu der gesamten Thematik des Verkehrsrechts und des Verkehrunfallrechts finden Sie auf meiner Spezialhomepage: anwalt-verkehrsrecht-bremen.de

Schadensersatzhöhe

Sobald die Frage der Haftung dem Grunde nach geklärt ist, beginnt der Streit über die Höhe des Schadensersatzes und des Schmerzensgeldes.

Der versierte Verkehrsanwalt kennt sämtliche in Betracht kommende Schadensposten und damit zusammenhängenden Probleme. Zu nennen sind hier unter anderem:


  • Schmerzensgeld


  • Haushaltsführungsschaden


  • Erwerbsschaden

  • vermehrten Bedürfnisse

Mehr zu diesen genannten Schadensposten finden Sie unter Schmerzensgeld oder Schadensersatz. Dort erfahren Sie worauf es in diesen einzelnen Bereichen ankommt und wie dort für Sie die maximal zu erzielenden Ersatzzahlungen zu erhalten sind.

Entsetzt stellen wir immer wieder fest, dass manche Kollegen nur den Schaden am Kraftfahrzeug oder das Schmerzengeld einfordern.

Erhebliche Posten wie den Haushaltsführungsschaden oder die vermehrten Bedürfnisse sind nicht bekannt oder werden schlicht vergessen und damit die Opfer, ihre eigenen Mandanten, um einen großen Teil des Schadensersatzes in bis zu fünfstelliger Höhe gebracht.

Hier reicht es nicht aus, allgemeine juristischen Fähigkeiten vorzuweisen und aktuelle Rechtsprechung zu kennen.

Der gegnerische Versicherer merkt schnell, ob der Anwalt sich lediglich als „Experte“ bezeichnet, tatsächlich jedoch neben etlichen anderen Rechtsgebieten auch ein „bisschen Verkehrsrecht betreibt“ oder ob es sich um eine spezialisierten Fachanwaltkanzlei handelt, die diesen rechtlichen Bereich mitsamt der üblichen Tricks der Versicherer und der einschlägigen höhergerichtlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kennt.

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