Im Jahre 2011 kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer, der die Vorfahrt missachtet hat. Der Motorradfahrer erlitt unter anderem erhebliche Verletzungen, Prellungen am Becken und der Wirbelsäule, ein Hämatom im Bereich der Peniswurzel sowie Schmerzen bei Erektionen. Der Unfallverursacher bzw. dessen Versicherer zahlte lediglich € 10.000,–. Das Opfer klagte jedoch auf ein Gesamtschmerzensgeld von mindestens € 40.000,–. Das Landgericht Halle erkannte sodann einen weiteren Betrag von € 7.500,– zu. Der Motorradfahrer klagte jedoch weiter und ging in Berufung. Vor dem Oberlandesgericht Naumburg (Az. 2 U 100/13, Urteil vom 13.3.2014) erhielt er sodann insgesamt € 25.000,– Schmerzensgeld